Säure-Basen-Ernährung

Ein physiologisches Säure-Basen-Verhältnis kann durch eine ausgewogene Ernährung erreicht werden.          

                                               

Zum einen ist eine vermehrte Säureaufnahme über die Ernährung zu vermeiden, dies gilt vor allem für aminosäurereiche Lebensmittel wie Fleisch, Fisch, Käse und Eier sowie säurefördernde Nahrungsmittel wie raffinierter Zucker, Süssigkeiten etc.

Zum anderen sollte auf eine ausreichende Basenzufuhr geachtet werden: hoher Anteil der Ernährung an basischen und neutralen Nahrungsmittel wie heimisches Gemüse, Kartoffeln und Vollkronprodukte. Die nachfolgenden Tabellen zeigen eine Auswahl einiger säure- und basenbildender Lebensmittel.

Hauptsäurebildner in der Ernährung

  • Fleisch
  • Fisch
  • Eier
  • Käse
  • Tierische Fette
  • Kohlenhydrate (Brot)
  • Bohnenkaffee
  • Alkoholische Getränke
  • Süßwaren, weißer Zucker
  • Industriegetränke (Coca-Cola)
  • Fruchtsäfte

Hauptbasenbildner in der Ernährung

  • Kartoffeln
  • grünes Gemüse, gekocht u. roh: Blattsalat, grüne Bohnen, Kohl, usw.
  • farbiges Gemüse: Möhren/Karotten, rote Beten/Randen usw. (ausgenommen Tomaten)
  • Sahne/Rahm, Quark (nur wenn gut abgetropft)
  • frische Molke
  • aus frischer Molke hergestelltes Molkenpulver
  • Bananen
  • Mandeln, Paranüsse
  • Dörrfrüchte in kleinen Mengen (ausgenommen Aprikosen)
  • basische Mineralwässer

Die ideale Balance

Säure- u. basenspendende Lebensmittel sollten immer in ausgewogener Kombination auf Ihrem Speiseplan stehen. Kombinieren Sie zum Beispiel: Gemüsesuppe u. Kalbfleisch mit Kartoffeln, Salat u. Fisch mit frischen Kräutern, Eierspeise mit verschiedenen gedünsteten Gemüsesorten oder beispielsweise Putenschnitzel mit einer Gemüsesauce.

Vermeiden Sie möglichst Kombinationen von reinen Säurebildnern wie: Fleisch oder Fisch mit geschältem Reis u. danach Käse.