Die angenehme Alternative zur Bandscheiben-Operation

Was passiert beim Bandscheibenvorfall

Ständige Überbelastungen und Verschleiß der Wirbelsäule können dazu führen, dass der Faserring der Bandscheibe beschädigt wird. So kann ein Bandscheibenvorfall entstehen, der auf Nervengewebe oder andere empfindliche Strukturen drückt. Oft löst dieser starke Schmerzen mit Bewegungseinschränkung, manchmal sogar Lähmungen aus. Durch die zu flache Bandscheibe kommt es zu einer Überbelastung und einem Verschleiß (Arthrose) der kleinen Wirbelgelenke. Außerdem kann durch eine Verdickung von Bändern zwischen den Wirbeln der Spinalkanal eingeengt werden (Spinalkanalstenose).

Erfolgsmethode aus Übersee

Hintergrund für die Entwicklung der SpineMED®-Methode und des SpineMED® Tables ist ein spezifisches Problem bei Wirbelsäulenerkrankungen: Der sogenannte intradiskale Druck – der Druck, der sich durch eine Abnahme des Zwischenwirbelraums im Bandscheibeninneren erhöht – führt nicht nur zu langfristigen Schäden am Faserring der Bandscheibe oder am gallertartigen Kern bis hin zum Bandscheibenvorfall mit Einklemmen des Spinalnervs. Er verhindert auch die zügige und nachhaltige Regeneration und Heilung des Systems, da der Stoffwechsel zwischen Bandscheibe und umliegendem Gewebe reduziert ist und das Bandscheibengewebe sich durch den fortgesetzten Druck nicht oder nur schwer in seine ursprüngliche Position zurückziehen kann.

Die gezielte spinale Dekompression mit Hilfe der SpineMED®-Methode erzielt hier beachtliche Erfolge. In Nord-Amerika, wo bereits ca. 800 Geräte im Einsatz sind, gilt SpineMED® als unbestrittene Alternative zum operativen Eingriff. Sie schließt die Lücke zwischen Akut- und Rehabilitationstherapie.

Mit den herkömmlichen Traktions- oder Streckverfahren ist die SpineMED®-Methode nicht zu vergleichen. Vielmehr handelt es sich um ein hochmodernes, segmentales Distraktionsverfahren, wobei in liegender Lagerung des Patienten die Zwischenwirbelräume gezielt angesteuert und mechanisch sanft gedehnt werden.

Kontraindikationen

Kontraindiziert für die Behandlung mit der SpineMED®-Methode sind lediglich Patienten mit starker Osteoporose, Spondylolisthesis (Wirbelgleiten) ab Grad 2, Frakturen, Tumoren im Bereich der Wirbelsäule sowie angeborenen Wirbelsäulendefekten.

Der SpineMED®-Table ist ein deutschland- und EU-weit zertifiziertes und patentiertes Medizinprodukt, das höchsten Sicherheitsrichtlinien unterliegt.