Orthopädische Stoßwellentherapie

Schallwellen zur Linderung Ihrer Schmerzen ...

... die Alternative zur Operation!

Prinzip: Erzeugung von Schallwellen hoher Energie. Diese werden gebündelt und als Stoßwelle auf einen Schmerz-Herd gerichtet (z. B. ein Kalkherd in der Schultermuskulatur).

 

Bislang sind weltweit keine Nebenwirkungen der Stoßwellentherapie zur Behandlung von chronischen Schmerzen bekannt!

Die Erfolgsquote liegt je nach Art der Beschwerden zwischen 60 und 80 Prozent.

Röntgenaufnahme vor der Stoßwellentherapie. Großer Kalkherd unter dem Schulterdach

Der Kalkherd hat sich nach der Stoßwellentherapie aufgelöst. Eine Operation ist nicht mehr notwendig

Wann ist eine Stoßwellentherapie sinnvoll?

Die Stoßwellentherapie am Bewegungsapparat ist indiziert bei langwierigen und therapieresistenten Schmerzzuständen als Alternative zur Operation, z. B. bei:

  • Tendinosis calcarea der Schulter (Kalkherd in der Schultermuskulatur)
  • schmerzhafte Schultersteife
  • Tennisarm, Tennisellenbogen, Golferarm (Epicondylitis)
  • Trochanterinsertionstendinose (Muskelansatzreizung an der Oberschenkelaußenseite)
  • plantarer Fersensporn (Fersenschmerzen)
  • Achillodynie (Reizzustand an der Achillessehne)
  • Patellaspitzensyndrom (Schmerzen unterhalb der Kniescheibe am Sehnenansatz)
  • Pseudarthrosen (Störung der Knochenheilung nach Brüchen oder Operationen)

Wann darf eine Stoßwellentherapie nicht durchgeführt werden?

Bei Tumoren oder Infektionen im Behandlungsgebiet, Patienten mit Gerinnungstörungen, Marcumartherapie und in der Schwangerschaft.

Behandlungsablauf

Es werden 2 - 5 ambulante Behandlungen durchgeführt. Eine Therapiesitzung dauert ca. 20 Minuten. Die Stoßwellentherapie ist in der Regel ohne örtliche Betäubung möglich. Der Abstand zwischen den Behandlungen beträgt 1 - 2 Wochen.